Tunnel Portale

 

 

 

 

 

 

Jedem der schon mal mit der RhB fuhr, oder ihr entlang gewandert ist, ist sicher die grosse Anzahl Tunnel aufgefallen. Manche Leute meinen ein Tunnel sei wie’s andere, das stimmt aber nur von der Funktion her. Die Portale an den Tunnelenden unterscheiden sich nämlich enorm.

 

Das eine Buch in unserer Sammlung zeigt die verschiedenen Querschnitte der Tunnel röhren, die sind nämlich von Linie zu Linie etwas unterschiedlich. Zum Grossteil rührt das von der Bauzeit ab, die ersten Tunnels waren etwas enger als die später gebauten. Die folgenden Zeichnungen zeigen die Typen auf 1:22,5 (IIm) umgerechnet.

 

 

 

 

 

©  Zeichnung wurde entfernt ;) Eventuelle Anfragen an webmaster

 

 

 

 

 

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Das rote Profil in der St. Moritz - Tirano Zeichnung zeigt den erweiterten Querschnitt den die engen Kurven erfordern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Portal Bauweise

 

 

 

 

 

Es gibt einige verschieden Methoden für die Herstellung, einfachere und solche die etwas mehr Arbeit erfordern. Wir bevorzugen Styrofoam (Styrodur) für Portale, Stützmauern, Brücken und vieles mehr das Stein darstellen soll. Styrodur für den Aussenbereich und die etwas krümelige Sorte für die Anlagen in kleineren Spure für drinnen.

 

Für genaue Tunnelöffnungen (Geometrie), Steineinfassungen und einiger Massen regelmässigen Lagen kommt der Laserschneider zum Einsatz - sehr gediegen wenn man hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Darstellung der meist etwas ungleichmässigen Steine wird ein regulierbarer Lötkolben zugezogen. Das ergibt die erwünschte Breite und Tiefe der Trennfugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl die eigentlich Tunnelöffnungen all die gleichen Masse haben wird doch jedes Portal zum Unikat, denn die Schmelzgravierung variert immer und zudem wiederholt sich die Reihenfolge sowieso nie. Für einige der Portale standen die “Grossen” von der Albula Linie Pate. Jedoch wurde nicht haargenau nach Vorbild graviert. Das machen wir nur für Kundenarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Je nach Standort kann man auch mal ein Vorbildportal spiegelbildlich (seitenverkehrt) bauen. Zum Beispiel das Südportal vom Zaleint-Tunnel.

 

 

 

 

 

Nach dem die Steine graviert sind wird das Objekt mit Fliesenkleber überzogen. Unserer heisst “ProLite Tile and Stone Mortar”. Nebst der Versieglung des Styrodur ergibt das Produkt auch genügend “Rauhheit” um Steinfläche vorzutäuschen. Sichtbar ist das aber nur bei naher Betrachtung z.B. bei aufgeständerten Abschnitten. Weiterhin ist die Struktur vom Fliesenkleber gutere Haftgrund für den Anstrich.I

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl die Objekte in der Werkstatt ziemlich Platz wegnehmen lohnt es sich eine ganze Anzahl aufs Mal zu bauen. Weniger Rüst- und Reinigungszeit ist ja immer willkommen. Damit es noch schneller geht verlegt man die Arbeit am Besten auf den Sommer, Fliesenkleber und Farbe trocknen rascher.

 

Grundiert wird mit einem ganz hellen Grauton (Spezialmischung) von matter Latexfarbe für den Aussenbereich. In unserer Werkstatt wird die Grundierung mit einer Industrie- Spritzpistole aufgetragen, das ergibt eine feinere Oberfläche als ein Pinsel.

 

Nach dem Austrocknen der Grundierung kann das Bemalen der einzelnen Steine losgehen. Falls man das zum ersten Mal in Angriff nimmt empfehlen wir ein Übungsstück um sich mit der Methode anzufreunden, das Übungstück eignet sich auch sehr gut um im Freien die Farbtöne zu beurteilen. Gemalt wird mit Acryl-Farben (die Sorte für draussen) und die Farbtöne werden frei Schnauze abgestimmt/gemischt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muot Nord auf dem Arbeitstisch .....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

....  und auf der Anlage im Garten

 

Auf der nächsten Seite gibt’s Bilder der verschiedenen Portale. Mit dem seitenverkehrten Zaleint Südportal geht’s los, immer, soweit möglich, im Rohzustand und beim Positionstest auf der Anlage.

 

 

 

 

 

 

 

 

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